Archive for the ‘Wirtschaftsspionage’ Category

Wofür braucht man solche Geräte?

Montag, Oktober 1st, 2007

Für USD 1′000.– kann man Gerätschaften zum Abhöhren von Fiberglaskabel erwerben. Auf billigste Art und Weise kann ein Lasermikro selbst gebaut werden.Dies zeigt einmal mehr, dass der Datensicherheit Beachtung geschenkt wird. Die staatlichen Dienste sind nicht auf diese Methoden angewiesen. Diese Instrumente werden von anderen Kreisen eingesetzt.

Risikofeld der Unternehmung

Freitag, August 24th, 2007

Das Risikofeld der Unternehmung wir zunehmend weiter und komplexer. Wirtschaftliche Akteure sind, nicht zu letzt aufgrund der Gobalisierung, einem verschäften Wettbewerb ausgesetzt. Nicht stellt sich auch die Frage nach dem Genügen der rechtlichen Rahmenbedingungen. Das Interview mit dem ASW-Vorsitzender Dr. Thomas Menk.

http://www.wik.info/wik/news/voll/1006550.html

Deutsche Firmen als Ausspäh-Opfer

Mittwoch, Juli 11th, 2007

Wie sich Baden-Württemberg und der Bund gegen Wirtschaftsspionage wehren

Von Peter Hölzle

Die Nachricht schlug wie eine Bombe ein. Letzte Woche räumte der deutsche Softwarekonzern SAP, ansonsten hochgelobt für Solidität und Seriosität, illegale Datenzugriffe seiner US-Tochter Tomorrow Now auf den amerikanischen Konkurrenten Oracle ein. Sensationell an der Nachricht ist nicht die Spionage an sich, die ist heute leider gang und gäbe.

Sensationell ist vielmehr, dass im Auftrag eines deutschen Unternehmens Datenklau betrieben wurde. Normalerweise ist es umgekehrt. Deutsche Firmen sind in der Regel Ausspähungsopfer ausländischer Konkurrenz oder ausländischer Geheimdienste. Die deutsche Spionageabwehr, die den Informationsabfluss durch letztere verhindern soll, lässt aber zu wünschen übrig.

Wir haben heute den Fakt, dass Erkenntnisse in Nachrichtendiensten, soweit sie sich mit der Aufklärung fremder Staaten und Volkswirtschaften beschäftigen, zu sechzig Prozent wirtschaftliche Sachverhalte und nur zu vierzig Prozent Politik, Militär und andere Bereiche betreffen. Tatsache ist jedenfalls, dass im Vergleich zu früheren Zeiten, wo das Beobachtungsinteresse sich vornehmlich auf militärische und politische Sachverhalte konzentrierte, sich hier die Dinge maßgeblich geändert haben. Es wäre wünschenswert, wenn man hier im Hinblick auf den Einsatz der Mittel bei der Spionageabwehr neu priorisiert. Nach meinem Kenntnisstand ist also die Verteilung der entsprechenden Ressourcen immer noch sehr stark darauf konzentriert, hier in erster Linie die Aufklärung Politik und Militär bezogener Spionageaktivitäten zu bearbeiten. ….

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/645034/

Wirtschaftsspionage nimmt zu

Sonntag, Juli 8th, 2007

Die Gesellschaft für technische Sonderlösungen warnt vor einer Zunahme der Wirtschaftsspionage. Die aktuelle politische Debatte um Online-Durchsuchungen nimmt die Gesellschaft zum Anlass, auf Trojaner hinzuweisen, mit denen ausländische Unternehmen Know-how aus Deutschland entführen.

Deutschland befände sich bereits mitten im globalen Wirtschaftskrieg, warnt der Sicherheitsexperte und Geschäftsführer der GTS, Felix Juhl. Geradezu fahrlässig sei die Tatsache, dass besonders Unternehmen aus Schlüsselindustrien noch immer kein Bewusstsein für diese Art der Bedrohung entwickeln und die Gefahr oft klein reden.

Dementsprechend gering seien die von Unternehmen eingeplanten IT-Budgets für Konzepte, die Wirtschaftsspionage verhindern sollen. Gerade die aktuellen technischen Entwicklungen wie Web 2.0 oder VoIP-Telefonie bieten nach Ansicht von GTS vielfältige Angriffspunkte für Spionage-Aktionen.

Auch die Debatte um Online-Durchsuchungen von Computern zeige, wie verletzlich die Infrastruktur ist. Dort, wo „Polizei-Trojaner“ unterwegs sind, könnten ebenso gut Spionagesysteme aus dem Ausland ihr Unwesen treiben. Alle relevanten Bereiche eines Unternehmens sollten identifiziert und durch angemessene Schutzmaßnahmen, wie beispielsweise Verschlüsselung, vor unliebsamen Eindringlingen geschützt werden. GTS empfiehlt außerdem, Mitarbeiter entsprechend im Umgang mit vertraulichen Informationen zu schulen.

link

Die Konkurrenz lauscht

Sonntag, Juli 8th, 2007

Die Sicherheitsexperten der Gesellschaft für technische Sonderlösungen (GTS) warnen vor den immensen Gefahren, die auf Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft durch den bedenkenlosen Informationsaustausch über das Internet zukommen. Sensibilisierung tut ebenso Not, wie professionelle Gefahrenabwehr.

Es geht bei aktuellen Unternehmensrisiken aus dem Internet nicht nur um Hacker-Kampagnen, Spy- und Malware-Programme sowie Virenangriffe, sondern auch um professionelle Wirtschaftsspionage. Unternehmen verkennen oder unterschätzen laut der Gesellschaft für technische Sonderlösungen (GFS) noch immer diese Gefahr aus dem Web, obwohl es nie einfacher war, an vertrauliche und geheime Informationen zu kommen und Know-how auszuspionieren.

Deutsche Firmen sind in diesem globalen Wirtschaftskrieg meist die hilflosen Geschädigten, weil das Thema sowohl in den Management-Etagen als auch von der Politik zurückhaltend behandelt wird. Das Bewusstsein für ein modernes Risiko- und Sicherheitsmanagement fehlt bisher. Dagegen sind andere Staaten viel sensibler im Umgang mit ihren Informationen. Unternehmen arbeiten beispielsweise mit Sicherheitsbehörden zusammen, um die Risiken der Wirtschaftsspionage über das Internet möglichst zu minimieren.

Neue Technik – neue Gefahren

Gerade in Hinblick auf Entwicklungen wie Web 2.0 und dem Zusammenwachsen von bisher getrennten Internet-, Fest- und Mobilfunknetzen zu einer einheitlichen Übertragungsplattform auf Basis des IP-Protokolls wird die Sicherheitsproblematik immer dringlicher. Vereinheitlichung macht die Arbeit für Wirtschaftsspione noch einfacher. Interaktive Dienste und Techniken wie Weblogs, Foren oder Wikis geben dem Web-User mächtige Werkzeuge in die Hand, um vertrauliche Informationen leichtfertig öffentlich zugänglich zu machen.

„Die geschilderten Gefahren sind keine Zukunftsmusik, sondern bittere Realität“, erklärt Felix Juhl, Geschäftsführer der GTS. „Wir befinden uns bereits mitten im globalen Wirtschaftskrieg.“ Schon vor zwei Jahren hatte die GTS im Rahmen einer Delegationsreise des damaligen bayerischen Wirtschaftsministers Otto Wiesheu nach China die Bundes- und die bayerische Landespolitik auf diese Problematik hingewiesen. „Boomende Wirtschaftsnationen wie China, Indien oder Russland spionieren mit hochprofessionellen Internettechniken das Wissen deutscher Unternehmen aus. Aber auch guten Nachbarn und langjährigen Handelspartnern sollte man nicht bedenkenlos trauen. Stattdessen sollte das Thema Spionageabwehr zukünftig auch in deutschen Unternehmen höchste Priorität genießen.“

„Bedrohungen nicht klein reden“

“Geradezu fahrlässig ist die Tatsache, dass besonders Unternehmen aus Schlüsselindustrien noch immer kein Bewusstsein für diese Art der Bedrohungen entwickeln und die Gefahr oft klein reden. Dementsprechend gering sind die von den Unternehmen eingeplanten IT-Budgets für ein leistungsfähiges Sicherheitskonzept gegen Wirtschaftsspionage“, ergänzt Juhl.

Alle sensiblen Bereiche eines Unternehmens seien zu identifizieren und durch adäquate Schutzmaßnahmen, insbesondere Verschlüsselung, abzusichern. Ergänzend zum Einsatz modernster IT-Sicherheitslösungen empfiehlt die GTS ihren Kunden weiterführende Maßnahmen hinsichtlich der integralen Sicherheit, also auch der Schulung von Geheimnisträgern im Umgang mit Informationen.

link

IBA Intiative zur Wirtschaftsspionage

Mittwoch, Juli 4th, 2007

Die International Bar Association, eine der grossen weltweiten Anwaltsverbände, führt eine Umfrage zur Wirtschaftsspionage durch. Es geht darum Problematik und Tragweite des Phänomens zu ergründen.

Es werden u. a. folgende Fragen gestellt:

  • Does your country have laws and regulations in place to combat industrial espionage?
  • Who in your opinion are the most active users of industrial espionage techniques?
  • What initiatives has your firm/company taken to counter industrial espionage?
  • What are the types of information or technology being targeted?
  • Do you think your government has invested enough resources in countering industrial espionage?

http://www.ibanet.org/iba/article.cfm?article=118